Feuchtigkeit ist essenziell für unsere Haut. Sie lässt sie frisch und gesund aussehen, elastisch und jung … Wenn die Haut nicht genug vom Lebenselixier bekommt, quittiert sie es mit Trockenheitsfältchen. Gut, dass es Pflege-Experten gibt, die das verhindern. Obwohl es längst kein Geheimnis mehr ist, erstaunt es immer wieder: Unser Körper besteht zu etwa 70 Prozent aus Wasser. Babys haben sogar einen Anteil bis zu 95 Prozent.

Ohne Wasser geht also nichts. Es durchdringt jede Zelle und ermöglicht die „Kommunikation“ innerhalb des Körpers. Es regelt alle Funktionen des Organismus wie den Stoffwechsel, die Verdauung, die Herz-Kreislauf-Funktion, transportiert Sauerstoff und andere Nährstoffe und vieles mehr. Wenn wir nicht genügend Wasser am Tag trinken, kann es zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und gar Kopfschmerzen kommen.

Nichts ist von Dauer

Dem Organismus von innen genügend Feuchtigkeit zuzuführen ist das eine, aber auch äußerlich muss regelmäßig für Nachschub gesorgt werden. Denn durch die Sonne und andere Einflüsse verliert die Haut schnell Feuchtigkeit, sie spannt und fühlt sich rau an, feine Trockenheitsfältchen bilden sich. Und die nehmen peu à peu mit den Jahren zu. Denn das in jungen Jahren noch so schützende Netz aus kollagenen Fasern und Elastin, was die Haut stabil und elastisch macht und eben Wasser speichert, fängt nach und nach an seine Kraft zu verlieren. Dieses Gerüst aus Faserproteinen durchziehen feinste Blutgefäße und versorgen die Leder- und Oberhaut mit Nährstoffen und Sauerstoff. Darunter liegt das Unterhautfettgewebe, ebenfalls ein Wasserdepot.

Alle drei Hautschichten verändern sich mit der Zeit. Nach und nach nehmen die kollagenen und die elastischen Fasern der Haut ab, was zur Folge hat, dass diese nicht mehr so viel Feuchtigkeit speichern kann, Fältchen entstehen und die Spannkraft nachlässt. Ein Moisturizing-Produkt sollte der Haut daher intensiv Feuchtigkeit zuführen, diese aber gleichzeitig auch speichern und die Hautbarriere stärken. Die Nummer 1 unter den Feuchtigkeitsspendern ist ein Klassiker: die Hyaluronsäure. Bereits ein Gramm kann bis zu sechs Liter Wasser speichern. Sie versorgt die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern hilft, diese langanhaltend zu binden und so Trockenheitsfältchen zu mildern. Unterschieden wird übrigens zwischen nieder- und hochmolekulare Hyaluronsäure. Die erstgenannte bindet Feuchtigkeit in den tieferen Hautschichten und aktiviert die Kollagensynthese. So wird die Haut von innen heraus gestrafft und die Elastizität unterstützt. Die hochmolekulare Hyaluronsäure ist wie ein Booster, polstert also auf. Das Ergebnis: Eine frische, strahlende Haut.

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