Ein Angebot von www.redspa.de

Freitag, 1. Mai 2026

Schönheits- und Haushaltspflegebranche wächst in schwachem Konsumklima

Deutlicher Umsatzzuwachs bei Kosmetika – Wasch-, Pflege- und Reinigungsmittel stabil auf hohem Niveau.

Für gutes Aussehen und ein gepflegtes Zuhause haben die Verbraucherinnen und Verbraucher im ersten Halbjahr 2023 deutlich mehr ausgegeben als im Vorjahreszeitraum. Entsprechend konnten die im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW) organisierten Unternehmen ihren Umsatz um 9,2 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro steigern. Der Wert der verkauften Kosmetika und Körperpflegeprodukte stieg um 11,1 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro. Mit Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln (WPR) erzielte der Handel 3,8 Milliarden Euro – ein Plus von 3,6 Prozent. Wie schon 2022 trug ein starkes Geschäft außerhalb Deutschlands erheblich zur positiven Entwicklung bei. Der Exportumsatz wuchs um 11,4 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro.

Inlandsgeschäft zeigt sich robust
In einem von anhaltend schlechter Konsumstimmung geprägten deutschen Markt steigerte die Branche ihren Umsatz um 7,9 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Als besonders begehrte Warengruppen erwiesen sich dekorative Kosmetik, Haarpflege sowie Bade- und Duschzusätze. Für die gesamte Kategorie der Schönheitspflegeprodukte ergibt sich ein Inlandsumsatz von 7,9 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 10,0 Prozent entspricht.

Wertsteigerung unter schwierigen Bedingungen
„Die Budgets der privaten Haushalte stehen bei der anhaltend hohen Inflation stark unter Druck. Viele Menschen müssen sparen. Am persönlichen Styling, der Körperpflege und einem wohnlich sauberen Zuhause wollen aber die wenigsten Abstriche machen. Das zeigt, welchen Stellenwert Schönheitspflege und Haushaltspflege im alltäglichen Leben haben“, sagt IKW-Geschäftsführer Thomas Keiser zu den Halbjahreszahlen.

Getrübt werde das positive Bild allerdings durch anhaltend hohe Belastungen für die Unternehmen. Zu den größten Herausforderungen zählten massiv gestiegene Kosten für Rohstoffe und Energie sowie zunehmende Schwierigkeiten, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Enorm gewachsener bürokratischer Aufwand unter anderem für die Erfüllung von Berichtspflichten binde darüber hinaus dringend gebrauchte personelle Kapazitäten. Keiser: „Gestiegener Kostendruck bringt die Unternehmen immer öfter an die Belastungsgrenze. Eine ausufernde Bürokratie trägt stark dazu bei. Wir appellieren daher an die Politik, bei der Gesetzgebung Augenmaß walten zu lassen.“ www.ikw.de

Schon gesehen?

LESERSERVICE

INSIDE beauty aktuell

Bleistift-Zeichnung des Pop-Up-Stores.

Shiseido bringt den Spirit von Tokyo nach Düsseldorf

In Kooperation mit Douglas wird am 8. Mai 2026 ein Shiseido Pop-up eröffnet. Konzipiert als Edutainment-Format verbindet er kulturelle Inspiration mit der japanischen Beauty-Expertise....
Weißer Schriftzug KaDeWe Beauty Studio vor lia-grün gewirktem Hintergrund.

Kuratierte Erlebnis-Destination in Berlin

Mit dem neuen BEAUTY STUDIO erweitert das KaDeWe die Beautyfläche auf der 3. Etage sowohl konzeptuell als auch räumlich. Mit der Eröffnung am 08....

Minimalismus mit Charakter

www.laffertys.de

Familie Konckier übernimmt die Parfümerie Pieper

Die Parfümerie Pieper hat einen starken Partner für ihre Zukunft gefunden. Die renommierte französische Unternehmerfamilie Konckier (Groupe Bogart) wird das traditionsreiche Unternehmen aus Bochum...

Die Fragrance Foundation Deutschland wählt neuen Vorstand

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung in Wiesbaden wurde der Vorstand der Fragrance Foundation Deutschland für weitere zwei Jahre bis 2028 im Amt bestätigt. Damit...