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Mittwoch, 21. Januar 2026

Schönheits- und Haushaltspflegebranche wächst in schwachem Konsumklima

Deutlicher Umsatzzuwachs bei Kosmetika – Wasch-, Pflege- und Reinigungsmittel stabil auf hohem Niveau.

Für gutes Aussehen und ein gepflegtes Zuhause haben die Verbraucherinnen und Verbraucher im ersten Halbjahr 2023 deutlich mehr ausgegeben als im Vorjahreszeitraum. Entsprechend konnten die im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW) organisierten Unternehmen ihren Umsatz um 9,2 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro steigern. Der Wert der verkauften Kosmetika und Körperpflegeprodukte stieg um 11,1 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro. Mit Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln (WPR) erzielte der Handel 3,8 Milliarden Euro – ein Plus von 3,6 Prozent. Wie schon 2022 trug ein starkes Geschäft außerhalb Deutschlands erheblich zur positiven Entwicklung bei. Der Exportumsatz wuchs um 11,4 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro.

Inlandsgeschäft zeigt sich robust
In einem von anhaltend schlechter Konsumstimmung geprägten deutschen Markt steigerte die Branche ihren Umsatz um 7,9 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Als besonders begehrte Warengruppen erwiesen sich dekorative Kosmetik, Haarpflege sowie Bade- und Duschzusätze. Für die gesamte Kategorie der Schönheitspflegeprodukte ergibt sich ein Inlandsumsatz von 7,9 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 10,0 Prozent entspricht.

Wertsteigerung unter schwierigen Bedingungen
„Die Budgets der privaten Haushalte stehen bei der anhaltend hohen Inflation stark unter Druck. Viele Menschen müssen sparen. Am persönlichen Styling, der Körperpflege und einem wohnlich sauberen Zuhause wollen aber die wenigsten Abstriche machen. Das zeigt, welchen Stellenwert Schönheitspflege und Haushaltspflege im alltäglichen Leben haben“, sagt IKW-Geschäftsführer Thomas Keiser zu den Halbjahreszahlen.

Getrübt werde das positive Bild allerdings durch anhaltend hohe Belastungen für die Unternehmen. Zu den größten Herausforderungen zählten massiv gestiegene Kosten für Rohstoffe und Energie sowie zunehmende Schwierigkeiten, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Enorm gewachsener bürokratischer Aufwand unter anderem für die Erfüllung von Berichtspflichten binde darüber hinaus dringend gebrauchte personelle Kapazitäten. Keiser: „Gestiegener Kostendruck bringt die Unternehmen immer öfter an die Belastungsgrenze. Eine ausufernde Bürokratie trägt stark dazu bei. Wir appellieren daher an die Politik, bei der Gesetzgebung Augenmaß walten zu lassen.“ www.ikw.de

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