Was ist schön? Wie werden wir morgen leben? Und was bedeutet das für die Schönheitspflege der Zukunft? Die aktuelle Studie „Transforming Beauty“ im Auftrag des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel taucht ein in die aktuellen Trends der Kosmetik und offenbart, was Schönheitspflege heute und in Zukunft leistet.
Schönheits- und Körperpflege bewegt sich heute zwischen starken Gegensätzen: Künstlich erzeugte Idealbilder treffen auf den Wunsch nach mehr Natürlichkeit, Selbstdarstellung auf nachweisbare Wirkung und schnelle Beauty-Shortcuts auf langfristige Vorsorge. Die von The Future Project durchgeführte Trendstudie „Transforming Beauty“ analysiert, wie sich Bedürfnisse, Lebensstile und Produktangebote entwickeln. Die Studie zeigt auch: Schönheitspflege wird zum Stabilitätsanker für die Menschen, um die Anforderungen des Alltags zu bewältigen.
Hyperästhetik und Ganzheitlichkeit
Künstliche Intelligenz, Filter und perfekt inszenierte Gesichter setzen neue Maßstäbe und erzeugen andererseits viel Druck. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Pflege, die sich gut anfühlt, natürlich ist und die Gesundheit stärkt. Körperpflege ist damit Teil einer umfassenden Selbstfürsorge, die den gesamten Körper und Geist miteinbezieht. Haut, Haare, Hormone – Lebensphasen werden stärker zusammengedacht. Schönheit ist heute vielfältig: Make-up, Duft und Pflege lösen sich immer stärker von klassischen Geschlechterbildern. Entscheidend ist, ob ein Produkt zum Menschen, zur Haut und zum Lebensstil passt. Gleichzeitig achten Verbraucher stärker darauf, was in Kosmetik steckt und was sie tatsächlich bewirkt. Inhaltsstoffe, wissenschaftliche Belege und transparente Versprechen gewinnen an Bedeutung. Beauty-Produkte sollen konkrete Probleme lösen und so im Alltag entlasten.
Lebensprojekt Anti-Aging
Neben schnellen Lösungen wie Filtern, Fillern oder Abnehmspritzen wächst das Interesse an Prävention. Menschen möchten nicht erst reagieren, wenn Haut, Haare oder Zähne sichtbar altern, sondern vorsorgen. Schönheitspflege rückt damit näher an Gesundheit heran und wird schon früh mitgedacht. Anti-Aging wird zum Lebensprojekt und beginnt bereits in der Jugend. Das Ziel: Weg vom schnellen Boost, hin zur dauerhaften Prävention, in der gesunder Schlaf, Sonnencreme und individuelle Pflege-Routinen für einen verlangsamten Alterungsprozess sorgen. Für die Zukunft zeichnet „Transforming Beauty“ ein Bild von Schönheitspflege, die immer genauer zum Leben der Menschen passt. Produkte werden künftig noch stärker auf persönliche Daten, Hautzustand, Stresslevel, Hormone, Schlaf oder Mikrobiom eingehen und passende Lösungen anbieten. Das Badezimmer wird damit nicht nur voller Hightech, sondern auch persönlicher. Entscheidend bleibt jedoch der menschliche Nutzen.
Was braucht man, um sich gut zu fühlen?
Pflege soll helfen, sich im eigenen Körper wohlzufühlen, den Alltag besser zu bewältigen und mit mehr Selbstvertrauen aufzutreten. Schönheit wird damit weniger ein starres Ideal. Sie wird zu einem Zusammenspiel aus Individualität, Aussehen, Wohlbefinden, Gesundheit, Haltung und Lebensqualität. Oder einfacher gesagt: Die Schönheitspflege der Zukunft fragt nicht nur, wie jemand aussieht, sondern was Menschen konkret brauchen, um sich gut, gesund und selbstbestimmt zu fühlen. „Schönheitspflege gibt Menschen in einem stressigen Alltag etwas sehr Konkretes: Wirksamkeit, Wohlbefinden und das gute Gefühl, sich und den eigenen Körper zu stärken“, sagt Dr. Anika Burkard, Bereichsleiterin des Kompetenzpartners Schönheitspflege im IKW.
Weitere Info zur Trendstudie „Transforming Beauty“ gibt’s hier.
Aufmacherbild: IKW








