Die wirtschaftliche Unsicherheit wirkt sich auf die Urlaubspläne der Deutschen aus. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Yougov im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW). Demnach halten 64 Prozent der Deutschen Reisen für notwendige Auszeiten vom Alltag, allerdings möchten 40 Prozent in diesem Jahr beim Reisen sparen. Obwohl jeder zweite der über 2100 Befragten Urlaub als wesentlichen Faktor für die Lebensqualität hält, wirkt sich die aktuelle weltpolitische Lage negativ auf Buchungen und Reiseverhalten aus. Besonders betroffen sind ältere Menschen und Haushalte mit niedrigem Einkommen.
Planbarkeit und Sicherheit
Aufgrund der globalen Krisen rücken Reisen innerhalb Europas verstärkt in den Fokus. Das gaben 35 Prozent der Befragten an. 22 Prozent bevorzugen aktuell bereits bekannte Destinationen. 26 Prozent verzichten teilweise auf Reisen, insbesondere Menschen mit geringem Einkommen. Flexible Buchungsbedingungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Mit Sicherheit, Planbarkeit und Vertrauen kann die Branche derzeit in Sachen Reisen punkten. Dazu gehören verlässliche Informationen zur Lage vor Ort und Reiseangebote mit integrierter Absicherung. „Die Menschen haben nicht die Lust am Reisen verloren, sondern ihre Sicherheit“, fasst BTW-Präsident Sören Hartmann die Ergebnisse der Umfrage zusammen.
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