Mandarin Oriental: Ein Hauch von Asien überall auf der Welt

Der Reporter einer chinesischen Tageszeitung war begeistert: Nur 21 Sekunden benötigte der Fahrstuhl, um Hotelgäste vom Erdgeschoss bis ins oberste der 27 Stockwerke förmlich zu „katapultieren“. Die Zimmer hatten Direktwahltelefone – eine weltweite Neuheit – und allesamt eine eigene Badewanne. „Sind die Gäste Amphibien?“ soll gar ein Architekt diesen Wunsch der Betreiber verwundert kommentiert haben. 1963 war das, als „The Mandarin“ in Hongkong seine Tore öffnete. Es war die Geburtsstunde eines luxuriösen neuen Wahrzeichen Hongkongs – denn zu dieser Zeit war das Haus mit seinen 650 Zimmern das höchste Gebäude der Stadt. Und es sollte weiter wachsen, symbolisch gesehen. Denn mit dem Mandarin als Grundstock entstand später eine ganze Unternehmensgruppe, die mittlerweile 5-Sterne-Luxusresorts und -hotels auf der ganzen Welt betreibt.

Der rasante Wachstum begann in den 1970er Jahren. Die Mandarin-Eigentümer wollten in Asien expandieren – und erwarben Anteile an einer weiteren Hotellegende, diesmal mit Sitz in Thailand: das „The Oriental“ in Bangkok, das zu diesem Zeitpunkt schon auf eine fast 100-jährige Geschichte zurückblicken konnte. Beide Flagship-Häuser blieben als Namensgeber bestehen. Sowohl die gesamte Hotelgruppe als auch alle ihre Herbergen weltweit treten heute unter dem Doppelname Mandarin Oriental auf. Exklusives Design ist allen gemeinsam – Luxus des 21. Jahrhunderts kombiniert mit asiatischem Charme. Dazu kommen jeweils regionale Elemente je nach Standort. Heißt: Sowohl die Stadt soll in den Mandarin Oriental Hotels ganz individuell mit besonderer Note widergespiegelt werden – als auch der überall zu entdeckende asiatische Touch, der zurück auf die Ursprünge von Mandarin und Oriental, den Stammhäusern, führt.

Design und Luxus

Um das zu schaffen, setzt Mandarin Oriental auf ein ganz besonderes Designkonzept. Renommierte Architekten und Designer arbeiten eng mit dem Unternehmen zusammen. Kein Hotel ist wie das andere, überall wird auf Elemente aus der lokalen Kultur gesetzt. In Barcelona etwa griff Architektin Patricia Urquiola nicht nur auf ihre eigene typische Formsprache zurück, sondern auch auf Stilelemente von Gaudi. In Mailand vereinte Antonio Citterio vier historische Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in einem einzigartigen Konzept zu einer ungewöhnlichen Herberge. Für das Mandarin Oriental in Tokio setzte Reiko Sudo beim Designkonzept auf einen Baum, dessen Formen und Farben im Haus zu entdecken sind. Und in Marrakesch wiederum lehnte das Pariser Star-Designer-Duo Gilles & Boissier sein Design an die Berberkultur an – gefunden etwa bei einer alten Koranschule der Stadt. Auch in Sachen Wohlfühlen und Essen setzt Mandarin Oriental Maßstäbe. So zählen die Spas an allen Standorten zu den besten der jeweiligen Stadt. Und in den Restaurants geht es auf höchstem Level zu. Der aktuelle Michelin-Restaurant-Führer hat 14 Mandarin Oriental- Häuser mit insgesamt 21 Sternen bewertet. Keine andere Hotelgruppe kann so viele Sterne vorweisen.

33 Häuser zählt die Mandarin Oriental Group weltweit. Der Schwerpunkt mit mehr als einem Dutzend Hotels liegt nach wie vor in der Stammregion Asien und Pazifik. Allein in Hongkong gibt es drei Nobelherbergen, neben dem Stammhaus noch The Excelsior und The Landmark. Neuzugänge sind das Jumeira Dubai (nicht zu verwechseln mit der Hotelkette Jumeirah) sowie Doha. Nach einem Brand im Londoner Mandarin Hotel unweit des  Hyde-Parks muss das dortige Haus wegen des hohen Schadens derzeit geschlossen bleiben.

www.mandarinoriental.de

Foto: Mandarin Oriental Bangkok

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