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Mittwoch, 1. Dezember 2021

Wohlduftende Grüße von der Amalfiküste

Aktuell können wir von Urlaub nur träumen. Doch sobald Reisen wieder möglich sind, zieht es mich ganz sicher in die Nähe der Heimat jener Marke, die ich Ihnen heute vorstellen möchte – Eau d’Italie.

Passend zu meiner Sehnsucht nach Ferien in Bella Italia trudelten mir vor nicht allzu langer Zeit einige Neuigkeiten ins Haus zu dieser Kollektion, die ich bereits seit Jahren kenne und schätze. Und erinnerten mich daran, dass ich vor Jahren meinen Neid kaum verbergen konnte, als mein damaliger Chef von „Aus Liebe zum Duft“, Georg Wuchsa, ein paar Tage in dem Hotel der Eigentümerfamilie verbringen durfte. Aber lassen Sie mich von vorn beginnen. Hinter Eau d’Italie (über Lafferty‘s) steckt ein Ehepaar, Marina Sersale und Sebastián Alvarez Murena. Er ist gebürtiger Argentinier und entstammt einer Autorenfamilie. Der Journalist und Unternehmer ist ein Kosmopolit – er lebte bereits in Spanien und in der Schweiz, bevor er schlussendlich vor über dreißig Jahren in Rom heimisch wurde. Sersale, Tochter eines italienischen Vaters und einer englischen Mutter, ist in der ewigen Stadt geboren und kann auf eine Karriere als Dokumentarfilmerin zurückblicken. Heute leben die beiden im pittoresken, weltberühmten Positano an der Amalfiküste.

Ursprünglich ein Fischerdorf, avancierte das bezaubernde Örtchen im Süden der Halbinsel von Sorrent zuerst während des Dritten Reichs zu einem Exil deutscher Künstler, ab den Fünfzigerjahren festigte es seinen Ruf als touristischer Sehnsuchtsort. Die Reichen und Schönen kamen, bis heute ist das anmutige Positano kein billiges Pflaster. Es finden sich dort überproportional viele Luxushotels, die dieser Bezeichnung auch gerecht werden.

Was das alles mit Sersale und Alvarez Murena zu tun hat? Ganz einfach: Sersales Familie betreibt in Positano mit großem Erfolg ein 5-Sterne-Hotel, das Le Sirenuse, das zum erlauchten Kreis der „Leading Hotels of the World“ gehört. Werfen Sie doch mal einen Blick auf www.sirenuse.it – es ist ein echtes Träumchen: Glamourös und elegant, stilvoll und geschmackssicher eingerichtet mit Antiquitäten und Kunst. Eröffnet 1951 im familieneigenen Palazzo von gleich vier Sersale-Brüdern, wird das Le Sirenuse heute von den Eheleuten Carla und Antonio Sersale betrieben. Carla ist „nebenbei“ Designerin (Emporio Sirenuse) und Antonio der Cousin von Marina, der sie bei einer Feier 2001 mit ihrem späteren Ehemann Sebastián bekannt machte.

Ich hatte das Vergnügen, Sersale und Alvarez Murena bereits mehrfach zu treffen, vornehmlich auf den italienischen Duftmessen – ein sehr sympathisches und liebenswertes Paar, darüber hinaus äußerst kunst- und kulturaffin. Kurz nach dem fünfzigjährigen Jubiläum des Le Sirenuse, setzte sich ein Teil der Familie 2002 zusammen, um Ideen zu sammeln, wie man der Geschichte des Hotels adäquat Tribut zollen könnte. Sie werden es sich denken können – eine Duftkollektion sollte das halbe Jahrhundert Familientradition krönen. Das war die Geburtsstunde der Marke Eau d’Italie, die sich gleichermaßen vor der Historie der Familie Sersale und des Le Sirenuse verneigt als auch deren leidenschaftliche Liebe zu ihrer Heimat Positano zum Ausdruck bringt, den Zauber der Amalfiküste auf olfaktorische Weise einfangend.

Seit der Lancierung von Eau d’Italie 2004 sind einige Jahre vergangen – Zeit für frischen Wind und Auftakt für ein neues Packaging. Jenes ist soeben umgesetzt worden und passt perfekt zu Marke und Hotel: ein kontemporär moderner Flakon in minimalistischem Weiß, kontrastiert von einem goldfarbenen Deckel. Das Etikett ziert das MeerjungfrauenLogo des Le Sirenuse und greift so Tradition und Historie des Hauses auf, das selbst Einheimischen als Symbol für Positano gilt. Zugleich wurde die Kollektion auf zehn Düfte reduziert, die sich in der Vergangenheit als Lieblinge der Parfumistas weltweit herauskristallisierten. Neu kam Jasmine Leather dazu. Sämtliche Parfümeure, die für die Kreationen verantwortlich zeichnen, sind große Namen in der Duftwelt – Jacques Cavallier-Belletrud, Olivier Cresp, Bertrand Duchaufour, Annick Menardo, Alberto Morillas, Fabrice Pellegrin zählen dazu.

An dieser Stelle dürfen selbstredend Schnuppertipps meinerseits nicht fehlen, hier sind sie: Rosa Greta, eine herrliche, zeitgemäße und junge Litschi-Rose mit bezaubernder Hintergrundstory – ich sage nur Greta Garbo. Graine de Joie, einer der schönsten Granatapfeldüfte überhaupt, die ohnehin Seltenheitswert besitzen. Und Jardin du Poète, der Garten des Dichters, ein wundervoll authentischer, zitrisch zypressenangehauchter Grünling.

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