Neue Technologien verändern unseren Alltag grundlegend – und erzeugen dabei immer auch ihre eigenen Gegentrends. Genau in diesem Spannungsfeld der gegenläufigen Dynamiken untersucht die Trendstudie „Transforming Lifestyles“ im Auftrag des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW), wie sich Schönheitspflege aktuell verändert. Die Studie, durchgeführt von The Future:Project AG, zeigt: Der eigene Körper wird für Menschen immer wichtiger und bietet in Zeiten eines tiefgreifenden Wertewandels Struktur und Identität.  

Ausdruck von Selbstbestimmung 
„Transforming Beauty“ identifiziert zwei gegenläufige Trends:  KI-generierte Hyperästhetik weckt Erwartungen an das eigene Aussehen, auf der anderen Seite gewinnt ein ganzheitliches Verständnis von Schönheit an Bedeutung. Gefragt sind Produkte, die sich von Geschlechterrollen lösen und flexibel zur jeweiligen Lebenssituation passen. Morgens „Working Mom“, abends „Partygirl“ – das ist kein Widerspruch, sondern Ausdruck eines modernen Selbstverständnisses. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach „weniger ist mehr“ und zeigt sich in Produkten, die sich auf eine wissenschaftlich erwiesene Wirkung reduzieren. Schönheitspflege wird zur gelebten Selbstbestimmung: unabhängig von Rollenbildern, angepasst an den Moment, reduziert auf das Wesentliche.

Zukunft lässt Extreme hinter sich
„Transforming Lifestyles“ blickt in die Zukunft. Im Bereich Schönheit weichen extreme KI-generierte Bilder einer neuen Natürlichkeit – gleichzeitig wird Pflege durch Technologie noch personalisierter und stärker mit Gesundheit und Prävention verknüpft. Balance statt Perfektion ist die Haltung, die den Bereich zunehmend prägt. Laut Thomas Keiser, Geschäftsführer des IKW, ermöglicht Beauty-Care Selbstwirksamkeit in einer immer komplexeren Welt, gibt Struktur und macht den eigenen Körper zu einem Ort von Wohlbefinden und Selbstbestimmung. Sie gebe, so Keiser abschließend, Halt in einer ungewissen Zukunft. Den vollständigen Studienbericht finden Sie hier.