Duftkerzen: ­ Deutsche schätzen eine leichte Meeresbrise

Die Duftvorlieben unterscheiden sich je nach Land. Nordamerikaner bevorzugen Duftkerzen mit schweren Tabak- und Teaknoten, während die Deutschen eine leichte Meeresbrise favorisieren. Das hat die digitale Großhandelsplattform Faire herausgefunden.

Wonach roch das Jahr 2021? Einblicke bietet die digitale Großhandelsplattform Faire, die ausschließlich unabhängige Einzelhändler und Marken zusammenbringt. Bei den beliebtesten Suchbegriffen des Jahres auf der Plattform landete der Begriff „Duftkerzen“ mit mehr als 70000 Anfragen auf Platz 1 der Suchanfragen in allen 15 Ländern, in die Faire verkauft. Schon im Vorjahr gingen Kerzen am häufigsten über die digitale Großhandelstheke – und das in Deutschland, Kanada und Frankreich. Weltweit wurden in diesem Jahr bei Faire rund 182 000 Kerzenbestellungen aufgegeben. Damit reagierten die Einzelhändler auf den pandemiebedingten Cocooning-Trend, also dem Rückzug aus der (bedrohlich anmutenden) Umwelt ins sichere Zuhause.

Mit Duftkerzen holten sich wohl viele den Duft der großen weiten Welt nach Hause. Doch die Vorlieben sind je nach Land ganz unterschiedlich …

Ladeninhaber aus Deutschland bestellten vorrangig Kerzen mit Meeresduft. Händler aus dem Vereinigten Königreich setzten auf tropische Noten, denn dort war Kokosnuss der Bestseller. Gediegener und etwas schwerer roch es 2021 in den USA und Kanada: Hier verkauften sich Kerzen mit Tabak- und Teaknoten besonders gut.

Und welchen Duft schätzen unsere Nachbarn aus Frankreich?

In Frankreich wurden bevorzugt Duftkerzen mit Apfel-, Zimt- und Nelkengeruch für eine heimelige Atmosphäre geordert. Übrigens stammen die Daten zu den meistverkauften Duftkerzen von den rund 300 000 unabhängigen Einzelhändlern, die sich bei Faire bei über 40000 kuratierten Marken aus über 80 Ländern mit Ware eindecken. Zu den auf Faire gehandelten Produkten zählen neben Kerzen und anderen Wohnaccessoires unter anderem Bekleidung, Lebensmittel, Spielzeug sowie Kosmetik.

Das 2017 in Kalifornien gegründete Start-up ist seit 2021 in 15 europäischen Märkten sowie Großbritannien auf dem Markt und ermöglicht nahtlosen, grenzüberschreitenden Handel für kleine Unternehmen.

www.faire.com

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