Yoga gehört längst zum Standard in Wellnesshotels. Aber wie sieht‘s mit Gesichtsyoga aus? Das Training ist eine sanfte, natürliche Möglichkeit zur Straffung und Modellierung der Gesichtszüge und eignet sich wunderbar als Ergänzung für Ihr Wellnessangebot. Dabei schlägt Gesichtsyoga die Brücke zwischen Selbstfürsorge und Beauty-Treatment.
Das menschliche Antlitz hat 50 verschiedene Gesichtsmuskeln, etwa die Hälfte davon nutzen wir regelmäßig immer dann, wenn unsere Mimik in Bewegung kommt, etwa beim Lachen, Weinen oder wenn wir das Gesicht aus anderen Gründen verziehen. Mit zunehmendem Alter werden aber immer weniger dieser Muskeln regelmäßig aktiviert. Gleichzeitig gibt es Muskelbewegungen, die die Faltenbildung noch begünstigen, etwa Stirnrunzeln. Durch ein gezieltes Training lässt sich gegensteuern. Es sorgt für eine bessere Durchblutung der Haut und den Abtransport von Lymphflüssigkeit. Außerdem hat der Aufbau der Gesichtsmuskulatur einen unterpolsternden Effekt, während die erstarkten Muskeln Hautpartien anheben können, die im Zuge der Alterung schlaffer werden – Stichwort Hängebäckchen. Insgesamt, so berichten engagierte „Gesichts-Yoginis“, wirke das Gesicht einfach vitaler und entspannter, unabhängig vom Alter. Die Methode zeitige recht schnell eine sichtbare Wirkung, schule auch das Körper- und Haltungsbewusstsein und trage außerdem, wie auch ihre „große Schwester“ Yoga, zu mehr Zufriedenheit und Ausgeglichenheit bei. Und das wiederum schlägt sich alles positiv auf die Ausstrahlung nieder.

Schönheit von innen und außen neu interpretiert
Gerade in Wellnesshotels, die sich ein ganzheitliches Angebot auf die Fahnen geschrieben haben, passt Gesichtsyoga schlüssig hinein. Es kann sowohl als eigenständiges, vollwertiges Kursformat als auch als Ergänzung zu bestehenden Yoga- oder Fitnessangeboten integriert werden. Gäste, die Wert auf Natürlichkeit legen, können damit ein Beauty-Treatment der besonderen Art genießen. Es lassen sich aber auch Pakete schnüren, die Gesichts-Workout und kosmetische Behandlungen vereinen – Schönheit von innen und außen neu interpretiert. Gesichtsyoga rundet ohnehin etablierte Yoga-Retreats ergänzend ab.
Ein zusätzlicher Vorteil: Gesichtsyoga kann zwar optisch verjüngend wirken, ist aber nicht zwangsläufig „nur“ für ältere Gäste gedacht. Auch junge Menschen, die verstärkt Wert auf Ganzheitlichkeit legen, werden damit abgeholt.
Angebote auf hohem Niveau
Einziges empfehlenswertes Hilfsmittel ist ein Spiegel zur Selbstkontrolle, auch ein geeigneter Raum sollte zur Verfügung stehen. Die Übungen können im Stehen oder Sitzen absolviert werden. Man könnte also in vorhandenen Yoga-Räumen eine Stuhlreihe vor den Wandspiegeln aufstellen oder Sitzbälle, die im Fitnessbereich oft ohnehin vorhanden sind. Trainiert wird mit ungeschminktem, gereinigtem Gesicht und frisch gewaschenen Händen, denn die Übungen umfassen häufig auch das Festhalten einzelner Muskelpartien, um ungewollte Muskelanspannungen zu unterbinden und dafür zu sensibilisieren. Auch wenn sich Gesichtsyoga ohne großen Materialaufwand realisieren lässt, kommt man um eine wichtige Investition nicht herum: Eine fundierte Ausbíldung der ausführenden Mitarbeiter ist unerlässlich. Denn wie beim klassischen Yoga macht auch beim Gesichtsyoga die Qualität den Unterschied. Im Mittelpunkt sollten dabei nicht kurzfristige Effekte stehen, sondern eine solide fachliche Basis. Fundierte Kenntnisse in Anatomie, Gesichtsmuskulatur, Nervensystem, Lymphsystem und Hautphysiologie sind entscheidend, um Gesichtsyoga verantwortungsvoll, wirksam und im Sinne der Hautgesundheit umzusetzen.

Seit Kurzem gibt es eine Online-Ausbildungen explizit für Gesichtsyoga und B2B-Kunden, die erste und bislang einzige dieser Art. Entwickelt wurde sie von Iris Kuhn, Gründerin und Creative Director of Cellberries, Spa Manufactur, Glowy Skin Academy und Côté Coeur. Angeboten wird die Face Yoga Online Ausbildung von der Glowy Skin Academy. Dank E-Learning mithilfe eines E-Books können Absolventen im eigenen Tempo lernen und sich außerdem für ein monatliches Live-Zoom-Coaching registrieren. Dort werden die Inhalte strukturiert durchgegangen, Fragen geklärt sowie Methodik, Anwendung und Unterrichtslogik geschärft. Am Ende erhält man eine von zwei möglichen Lizenzen sowie ein Zertifikat – eine gute Grundlage, um Gesichtsyoga, Skin Sculpting und moderne Gesichtsarbeit überzeugend und fundiert im Wellnesshotel anbieten zu können
Aufmacherbild: Glowy Skin Academy








