Martha Schultz: Geht nicht gibt’s nicht

Gerade erst hat sie den Großglockner bestiegen, Österreichs höchsten Berg. „Nach knapp sieben Stunden hatte ich es geschafft – zum Gipfelkreuz auf 3798 m Höhe. Ein tolles Gefühl“, erzählt Martha Schultz nicht ohne Stolz. Aufstiege liegen ihr im Blut, der charmanten Powerlady aus Kaltenbach im Zillertal. Geht nicht gibt’s nicht. Das ist auch ihr Motto bei allen Projekten, die sie für das von ihr und ihrem Bruder geleitete Familienunternehmen, die Schultz- Gruppe, in Angriff nimmt. Sie schwamm oft kräftig gegen den Strom, ließ sich jedoch nie beirren – und setzte ihre Ideen mit Mut, Begeisterung, Überzeugung und Herzblut durch.

Und der Erfolg gab ihr immer recht. Egal, ob hochmoderne Liftanlagen in großen österreichischen Ski- Gebieten, innovative Hütten-Konzepte, ein exklusives 4-Sterne-Superior-Hotel mitten in der Natur an einem fast vergessenen Ort … – es sind immer Volltreffer. Die dynamische Tirolerin ist „nebenbei“ Mutter eines erwachsenen Sohnes, Landesvorsitzende des FIW Tirol (Frauen in der Wirtschaft) und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich. Dieses Jahr kandidiert sie noch für die gleiche Position auf Europaebene. Heißt: einmal die Woche Wien, zweimal im Monat Brüssel.

Doch das Zillertal zu verlassen käme für sie nicht in Frage – niemals. Einmal war sie neun Monate weg, als ihr Vater sie für ein Praktikum in ein großes Reisebüro nach Stuttgart schickte und dann auf die Höhere Lehranstalt für Tourismus bei Salzburg. Mehr Zeit, die Welt zu entdecken, blieb ihr damals nicht, denn sie wurde im elterlichen Betrieb gebraucht. Woher sie all ihre Kraft und die stets gute Laune nimmt? Die Familie, ihre geliebten Berge, Ski fahren und ausgiebige Wanderungen sind ihre Energiequellen. Großen Spaß hat sie auch, wenn in Wien die Ballsaison losgeht. Dann macht sie auch in einem von einer Freundin entworfen exklusiven Ballkleid eine Top-Figur.

WERBUNG
yoga wannenbuch