GEWINNER Berghotel Rehlegg Ramsau, Deutschland

Runterkommen in der spektakulären Natur rund ums Hotel. Auf dem Bergwiesen-Plateau erlebt man eine Massage besonders intensiv.
Beeindruckend: Schlafen unterm Sternenhimmel mit Blick auf den Watzmann (Fotos: Marika Hildebrandt)

Nachhaltigkeit ohne Zeigefinger: Das familiengeführte Rehlegg zieht sein Konzept konsequent durch – von eigener Energie über regionale Küche bis zum bewussten Umgang mit Ressourcen.

Stillstand bedeutet Rückschritt Nach dieser Devise lebt man im Berghotel Rehlegg. Das Hotel ist seit 1917 in Familienbesitz. Heute steht mit Stephanie Lichtmannegger bereits die vierte Generation in der Verantwortung. Mit dem Konzept „Rehleggsen“ wird konsequent auf Entspannung im Einklang mit der Natur gesetzt und damit gezeigt, dass ein 4-Sterne-Superior-Wellness-Erlebnis und echte ökologische Verantwortung super zusammenpassen. Zu den grünen Highlights des Hauses am Fuße des Watzmann gehören beispielsweise die hauseigene „Kräuterfee“, die die zertifizierte Naturkosmetiklinie fürs Almwies‘n Spa kreiert hat – auf Basis reiner Hydrolate statt Wasser. Für einen „Rehleggsten Schlaf“ schwört man auf handgefertigte Naturmatratzen in den 87 Zimmern. Die Vision einer echten Kreislaufwirtschaft bedeutet für das Berghotel Rehlegg, selbst organische Abfälle vor Ort in neuen Nährstoff zu verwandeln. Das Rehlegg ist das erste klimapositive Hotel in Oberbayern – seit 2017. www.rehlegg.de

NOMINIERT Das Goldberg Bad Hofgastein, Österreich

Zum 1500 Quadratmeter großen Spa Nature‘s Nest zählen der Infinitiypool mit Top-Aussicht weit ins Gasteinertal, ein Naturbadeteich mit Sandstrand, ein Whirlpool und der Gold-Stollen – alle nachhaltig mit Erdwärme beheizt (Foto: Elisabeth Toferer)
(Foto: Günter Standl)

Regionale Identität Mit seiner Architektur und den großflächigen Glasfassaden holt Das Goldberg die Natur ins Haus. Natürliche Materialien aus der Region wie Zirbenholz, Naturstein, Glas, Loden, Leinen, Wolle und Leder sorgen im Haus und in den 65 Zimmern für eine sinnliche Wohlfühlatmosphäre. Wichtiges architektonisches wie inhaltliches Element ist der Gold-Stollen – ein Caldarium aus 420 Tonnen regionalem Naturstein, das Regeneration, Erdung und alpine Identität verbindet. Im Zentrum des Energiekonzepts stehen erneuerbare Energien und innovative Gebäudetechnik. Der freischwebende Infinity Pool etwa wird vollständig mit Erdwärme betrieben. Beste Lebensmittel für die fünf Restaurants kommen aus regionaler Landwirtschaft, dem eigenen Garten und Fischteich. Viele Produkte werden hausgemacht, Kaffee stammt ausschließlich aus Fairtrade-Anbau und wird im Haus geröstet. Im Spa wirkt Zirbenholz beruhigend. www.dasgoldberg.at


NOMINIERT Landrefugium Obermüller Untergriesbach, Deutschland

Eine Holztafel mit einem Zitat aus dem Talmud hängt zentral in der Lobby. Der Spruch über den Weg vom Gedanken zum Charakter hat die Lebensphilosophie von Hotelier Wolfgang Obermüller stark geprägt. Es soll den Gästen auch bewusst machen, wie wertvoll ihre achtsame und entschleunigte Auszeit ist (Foto: Stefan J Wolf)

Nachhaltiges Urlaubsglück Nachhaltigkeit ist im Landrefugium Obermüller eine gelebte Haltung – sichtbar in der Architektur und spürbar im gesamten 4-Sterne-Hotel im Bayerischen Wald. Bestes Beispiel ist das Saunahaus „Himmelreich“: Andernorts ab- und hier wieder aufgebaut, bietet die Panoramasauna einen weiten Blick über das Donautal. Ihr begrünter Dachgarten dient als Bienenweide – den eigenen Wabenhonig gibt es zum Frühstück. Ruhe, Entschleunigung und neue Kraft stehen im Zentrum des Spa-Konzepts mit Zen-Meditation, Yoga, Retreats und Longevity-Angeboten. Auch kulinarisch überzeugt das Haus mit Frische und Regionalität: Das Wild stammt von heimischen Jägern, Fleisch von der eigenen Ranch. Und um die Wiesen rundum kümmern sich die hoteleigenen Alpakas als vierbeinige Rasenmäher. www.landrefugium.de


Aufmacherbild: Berghotel Rehlegg

Alle Preisträger der diesjahrigen SPA Star Awards stellen wir Ihnen hier vor: