Häusliche Gewalt, psychische Krankheiten oder Einsamkeit – die soziale Isolation während der Corona-Pandemie stellt weltweit viele Menschen vor große Herausforderungen – so auch in Deutschland. Die soziale Distanz ist ein großer Einschnitt, der viele Menschen belastet. Gleichzeitig stehen Pflegeheime oder Krankenhäuser unter hohem Druck, den aktuellen Belastungen standzuhalten. Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ leisten Hilfe, um neben Menschen in Entwicklungsländern auch die deutsche Bevölkerung in der Bewältigung der Krise zu unterstützen – von offenen Ohren in der Telefonseelsorge bis zu helfenden Händen bei der Schnell-Diagnostik in Abstrichzentren vor Krankenhäusern.

Mit zahlreichen Ehrenamtlern an einem Strang ziehen

Soziale Angebote der Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ helfen vor allem älteren und kranken Menschen oder denen, die in häuslicher Quarantäne leben müssen. Eine Stütze sind dabei derzeit hunderte Ehrenamtliche. Statt eines persönlichen Besuchs daheim oder in einer Altenhilfeeinrichtung greifen die Helfer jetzt zum Telefonhörer oder zum Internet. In kleinen und großen Initiativen gründen sich viele Aktionen wie zum Beispiel Einkaufsservices, bei denen Helfer Bestellungen telefonisch entgegennehmen, in Supermarkt oder Apotheke einkaufen und die Waren direkt zu den Menschen bringen.

Rettungsdienste und Notbetreuung

Tausende Mitarbeiter aus den Bündnisorganisationen sind im Rettungsdienst und leisten Hilfe, wenn sie zum Einsatz gerufen werden. So sind zum Beispiel die Malteser besonders im Rettungsdienst und Katastrophenschutz aktiv. Deutschlandweit stehen derzeit 10.000 ausgebildete Helferinnen und Helfer bereit. Weitere 3.000 Malteser kümmern sich an derzeit 200 Standorten mit mehr als 300 Angeboten die sozialen Bedürfnisse vor allem der Älteren und Kranken. Damit die tatkräftige Arbeit vieler systemrelevanter Berufe umgesetzt werden kann, bieten beispielsweise die Johanniter aktuell in knapp 300 Kindertagesstätten eine Notbetreuung an.

Fieberambulanzen für Schnell-Diagnostik

Der ASB ist bundesweit flächendeckend in Aktionen des Katastrophenschutzes eingebunden. So zum Beispiel mit Fieberambulanzen an Kliniken, mit denen die Helfer mögliche Verdachtsfälle aus Kliniken heraushalten. Zelte vor Krankenhäusern ermöglichen es, außerhalb der Einrichtungen eine Schnell-Diagnostik des Virus vorzunehmen. Auch die Malteser helfen, vielerorts Abstriche vorzunehmen: Unter anderem im ersten und durch die bundesweite Berichterstattung bekanntesten Abstrichzentrum, dem „Corona-Drive-In“ in Nürtingen in Baden-Württemberg.

„Aktion Deutschland Hilft“ ruft zu Spenden für die Corona-Nothilfe weltweit auf:
Stichwort „Corona-Nothilfe weltweit“
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher)
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden
(10€ zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 €)
Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de