Die höchste Erhebung auf den Malediven ragt gerade mal 2,40 Meter aus dem Wasser heraus – es ist ein kleiner Sandhügel auf der Insel Vilingilli im Addu-Atoll. Kletterschuhwerk darf also getrost zuhause lassen, wer in das Inselparadies im Indischen Ozean reist. Generell sind Schuhe vielerorts überhaupt nicht nötig, höchstens vielleicht beim Besuch in einem der Restaurants. „Barefoot“ ist das Motto, barfuss also. Und überhaupt: Auch sonst geht es auf den Malediven in Sachen Kleidung ganz relaxt zu. Schließlich ist man ja auch weit weg vom Alltag. Wer also riesige Koffer für zwei Wochen Inselglück packt, der wird das meiste darin gar nicht brauchen. Ein paar wenige luftige Kleidchen, Shorts, Shirts reichen. Dafür lieber reichlich Sonnenschutz, Mückenspray und UV-sichere Kleidung fürs Schnorcheln nicht vergessen.

Einmal Robinsonfeeling bitte

Früher galten die Malediven als ausschließliches Ziel für Honeymooner, doch das hat sich längst geändert. Wer Sport mag, ist hier ebenfalls goldrichtig. Und wer gutes Essen mag, sowieso. Am Strand liegen und ein Buch lesen – das geht hier natürlich par excellence. Viele Urlauber kommen nur kaum dazu, weil sie vom Inselparadies so fasziniert sind und einfach nur auf das türkise Kristallwasser mit seiner kunterbunten Fischwelt und den von Palmen gesäumten strahlend weißen Pudersand-Strand schauen – einmal kneifen bitte, bin ich wirklich hier?

Schon der Anflug auf die Malediven (www.visit.maldives.com) ist einmalig. Inmitten tiefblauen Wassers reihen sich weiße Inselchen mit grünen Tupfern und türkisfarbenem Saum drumherum – fast wie an einer Perlenschnur. Und so ist auch der Name der Republik im Indischen Ozean zu übersetzen: Inselkette. 1190 Korallen-Eilande auf 26 natürlichen, ringartigen Atollen verteilen sich südwestlich von Indien und Sri Lanka bis kurz vor den Äquator. Insgesamt sind es etwa 800 Kilometer in Nord-Süd-Richtung. 220 dieser Inseln sind bewohnt. Sie liegen alle rund einen Meter über dem Wasser, was sie besonders anfällig gegenüber dem stetig steigenden Meeresspiegel macht.

Schnell ins Paradies

Die meisten Besucher landen in der Inselhauptstadt Malé. Die gilt als eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Auf gerade einmal 2,7 Quadratkilometern drängt sich Hochhaus an Hochhaus – alles andere als die typische Postkartenidylle. Ein Besuch lohnt sich nicht wirklich und in der Regel geht es von Malé schnell weiter zu den Resorts. Davon gibt es aktuell mindestens 125, die auf eigenen Inseln residieren. Jedes Jahr kommen neue hinzu. Es gibt Schätzungen, dass es bis zum Jahr 2021 rund 200 Hotel-Eilande geben wird. Schon jetzt kommen Jahr für Jahr weit mehr als eine Million Urlauber, ständig steigt die Zahl. Die Urlaubshotels spülen Geld in die Kassen des Landes. Doch sie stellen die Verantwortlichen auch vor große Herausforderungen, gerade mit Blick auf einen nachhaltigen und möglichst umweltfreundlichen Tourismus.

Unsere Hotel-Tipps für die Malediven:

Das komplette Special über die Malediven inklusive Vorstellung der Hotels und Reisetipps wurde in SPA inside 6/2019 veröffentlicht – die auch als E-Paper erhältlich ist!