Das kleinste deutsche Bundesland hat als Golf-Destination nicht sonderlich viel zu bieten – so die landläufige Meinung. Welch riesengroßer Irrtum! Unser Geheimtipp, die 27-Loch-Anlage St. Wendel, liegt genau hier im Dreiländereck. Und ein passendes Verwöhnhotel befi ndet sich auch direkt am Platz …

Beim heiligen Sankt Wendel! Ist das schön hier“, denken wir, als der Golfplatz erreicht ist. Die letzten 20 Kilometer nach der Autobahnausfahrt führten uns über eine Landstraße, durch kleine Dörfer, immer tiefer hinein in dicht bewaldetes Hügelland; in eine idyllische Gegend, die sich passend auch mit dem Satz: „Wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen“ beschreiben lässt. Tatsächlich geht es in St. Wendel – oder genauer gesagt: auf der Golfanlage Wendelinus – alles andere als hinterwäldlerisch zu. Bietet der Club mit seinem Rotationsgolf- Konzept doch ein innovatives und deutschlandweit einzigartiges Modell (mehr dazu im Kasten rechts). Das moderne Clubgebäude, an das nahtlos das Verwöhnhotel „Angel’s“ schließt, fügt sich harmonisch in die waldreiche Landschaft ein, punktet mit großflächigen Panoramafenstern, natürlichen Baumaterialien sowie einem hervorragenden Service. Vor dem Haupteingang grüßt eine große schlanke Palme, die Ankömmlinge augenblicklich in Ferienlaune versetzt.

Ja, bin ich denn in Kanada?!
Wahre Urlaubsgefühle kommen dann auch beim Spiel auf. Die drei 9-Loch- Plätze heißen „Florida“ (Platz A), „Irland“ (Platz B), „Kanada“ (Platz C) und geben dadurch auch schon etwas über ihre typischen Merkmale preis. So ist der nach dem südlichen US-Bundesstaat benannte Kurs gespickt mit Wasserhindernissen, die der immergrünen Insel gewidmeten Bahnen mit reichlich Bunkern, und auf Platz C fühlt man sich ein wenig wie im Rocky- Mountain-Staat. Dafür sorgen enge Waldschneisen, Canyons und herrliche Plateau-Abschläge, wie der spektakuläre Abschlag an Loch 25 ( Jasper). Welche Platz-Kombination man auch spielt, für hohe sportliche Herausforderung ist in jedem Fall gesorgt. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, hat die deutsche Fußballlegende Sepp Herberger einmal gesagt. Bevor es aber auf ein weitere Golfrunde geht, empfehlen wir eine genussvolle Auszeit im Hotel „Angel’s“: Bei einem köstlichen Essen im Restaurant mit traumhaften Blick auf die umliegende Golflandschaft und/oder einer Verwöhn-Behandlung im feinen Spa-Bereich.

LADY GOLF-Autorin Christina Feser hat die Herausforderung des spielerisch anspruchsvollen Platzes angenommen – und ist sicher: „Ich komme wieder!“
LADY GOLF-Autorin Christina Feser hat die Herausforderung des spielerisch anspruchsvollen Platzes angenommen – und ist sicher: „Ich komme wieder!“

Rotier doch! St. Wendel ist Teil eines einmaligen Konzeptes
Einen Mitgliedsbeitrag bezahlen und zehn Plätze im Raum Rhein-Main-Neckar- Saar gratis spielen: Was sich anhört wie ein schöner Golfertraum, wird in St. Wendel längst praktiziert, denn die Anlage ist Teil von „GOLF absolute – Rotationsgolf“. Diese Idee ist deutschlandweit einmalig, anerkannt und geschützt. Neben St. Wendel sind daran weitere neun Clubs – von Golfpark Biblis-Wattenheim über Frankfurt Niederrad und seit April 2014 auch der Golfpark Trages – angeschlossen. Golfer bekommen dadurch die Möglichkeit, auf einigen der schönsten Plätze zu rotieren und ihrer sportlichen Leidenschaft so abwechslungsreich nachzugehen– ganz ohne zusätzliche Greenfee-Kosten. Der Monatsbeitrag für eine Jahresmitgliedschaft beträgt 175 Euro p.P., Ehepaare bezahlen 320 Euro.

Infos: www.golf-absolute.de