Der Weg von einem Loch zum nächsten ist ein richtiges Fitnessprogramm. Wer seine Ausrüstung nicht schleppen möchte, kann auf praktische Helfer setzen.

Golf ist ein Hobby für Sportmuffel? Weit gefehlt. Auch wenn das Klischee immer wieder seine Runde macht (vor allem bei all jenen, die noch nie einen Schläger in der Hand gehalten geschweige denn damit einen Ball getroff en haben), ist es einfach nicht wahr. Selbst für eine halbe Runde, also neun Loch, kommt locker eine Strecke von gut vier Kilometer zusammen. Und die müssen, noch dazu in zügigem Tempo, erst einmal zurückgelegt werden.

Fit von Loch zu Loch
Rund 600 Muskeln hat der Mensch. Bei einer Golfpartie werden – bei richtigem Schwung – bis zu 400 davon in Bewegung gesetzt. Vom Abschlag bis zum Putten und Einlochen benötigt der Körper jede Menge Energie. Bis zu 1500 Kilokalorien werden bei einem gut fünfstündigen Spiel verbrannt, abhängig vom Leistungsstand des Golfers. Von wegen also: Golf ist etwas für Sportmuffel. Wer auf dem Platz tatsächlich Kräfte sparen will, kann aber – zum Glück – auf praktische Hilfsmittel setzen. Dabei muss das nicht mal unbedingt ein Golfcart sein. Die kleinen (oft mit Elektromotor ausgestatteten) Gefährte bieten mal Platz für zwei Personen, mal auch für vier. Und sind eine bequeme Möglichkeit, um schnell vom Grün zum nächsten Abschlag zu kommen – oder vom Abschlag bis hin an die Stelle, an der der Ball gelandet ist. Wer einmal in heißen Urlaubsländern Golf gespielt hat, weiß die Helfer bei glühender Mittagssonne um so mehr zu schätzen – ein Fußmarsch bei hohen Temperaturen mit Ausrüstung im Gepäck ist nicht jedermanns Sache.

Mühelos den Berg hinauf
Der ideale Kompromiss für Fitnessfreunde ist der Trolley – ein kleiner Wagen, auf den die Golfausrüstung gespannt, und der dann gezogen oder geschoben wird. Und den es mit und ohne Motor gibt. Die Anschaffung ist nicht zuletzt eine Frage des Preises, denn für hochwertige Exemplare sind durchaus mehrere Tausend Euro hinzublättern. Dafür gibt es dann exzellente Qualität und jede Menge Leistung. Ob mit Fernbedienung (fast fühlt man sich an ferngesteuerte Miniautos erinnert) oder ohne – die Auswahl ist mindestens ebenso groß, wie es die Unterschiede in der Topographie der Golfplätze sind. Mancher ist flacher, andere bieten steile Hügel. Dort hinauf die Golftasche mit den Schlägern zu schleppen, kann Energie kosten, die beim Abschlag fehlt. Ein von einem nahezu lautlosen Motor betriebener Trolley spielt genau an dieser Stelle seine Trümpfe aus. Und wer dann doch lieber auf Muskelkraft wechseln möchte, schaltet den Motor eben bei der Talfahrt einfach aus.