Die Situation hat fast jeder schon mal erlebt: Im Training und beim Aufwärmen läuft alles gut, aber das Turnier scheint eine einzige Pleite zu werden. Dann ängstigt die Konkurrenz, die Gedanken kreisen ums Scheitern, die Scorekarte wird zum Feind. Mentaltrainerin Antje Heimsoeth weiß Rat.

Refl ektieren Sie einmal die während eines Turniers permanent vorhandenen Inhalte Ihres „Inneren Dialogs“, also Ihres „inneren Plappermanns“. Schnell werden Sie feststellen, dass negative Inhalte in Form von Ungeduld, überzogener Selbstkritik etc. die positiven Eigenschaften wie Vertrauen, Respekt und Geduld überwiegen. Dabei gilt es zu erkennen, dass ohne die Kontrolle des „Inneren Dialogs“ keine guten Leistungen möglich sind. Mit Wut, Frust und Versagensangst sind noch auf keinem Gebiet Höchstleistungen erzielt worden.

Insofern liegt hier genau der Schlüssel zum mentalen Erfolg! Mit anderen Worten: Erst die Kontrolle des „Inneren Dialogs“ bringt Sie auf die Straße zu Ihrem idealen Leistungszustand. Stoppen Sie negative Gedanken wie „Ich kann das nicht“ oder „Das ist wieder so typisch für mich!“ Nutzen Sie stattdessen positive, für Sie nützliche Affirmationen (positives Selbstgespräch) wie z. B. „Ich bin gut vorbereitet. Ich putte selbstsicher und entschlossen“. Koppeln Sie diese positiven Sätze mit der Vorstellung eines erlebten Erfolgs oder eines schönen Ortes. Diese Erfolgs-Bilder lösen ein gutes Körpergefühl aus und setzen Energie frei.

 

BUCHTIPP Noch mehr Tricks und Informationen, wie man sein Spiel durch mentale Stärke verbessern kann, verrät Antje Heimsoeth in ihrem Buch „Golf Mental“. Paul Pietsch Verlag, 24,90 Euro