Singita Boulders Lodge: Garten Eden im südafrikanischen Busch

Wie im Paradies fühlen sich die Gäste in den zwölf luxuriösen Villen. Liebevoll umsorgt vom aufmerksamen Personal – und auf du und du mit so manchem (eigentlich) wilden Tier. Das sanfte Geräusch leichten warmen Sommerregens vom Regenstab – einer Art löchrigen Bambusröhre –
der Zulus bringt mich zurück in die Realität. Portia, meine Therapeutin, hatte mir mit energischen Bewegungen die Heilsäfte afrikanischer Pflanzen einmassiert.

Oder träume ich noch immer? Durch die große Scheibe im Spa blickt mir aus dem dichten Blätterwerk der Tropenbäume eine grazile Antilope direkt in die Augen, während eine grellbunte Eidechse hurtig über die Steine huscht. Haut und Körper sind nun verwöhnt vom Spa. Doch innere Kraft und neue Energie tanke ich bei Singita durch die allgegenwärtige Natur: Beim exquisiten Abendessen im offenen Lodge-Restaurant unter einem mächtigen Ebenholz-Baum meldet sich mit lautem Tröten ein Elefant als Gast an. Er beschränkt sich jedoch darauf, in fast greifbarer Entfernung von höchstens drei Metern von unseren Tischen entfernt sein eigenes Menü zu verspeisen: ein Mix aus Ästen, Blättern und Dornen.

Direkt über dem trockenen Flussbett, an dem sich den ganzen Tag über wilde Tiere ein Stelldichein geben, liegen auch zwölf luxuriöse Suiten. Wie die ersten Menschen, die sich hier in Südafrika entwickelten, scheinen wir ganz einfach dazuzugehören, mitten drin zu sein … und sitzen doch sicher auf unserer privaten Terrasse, auf der ein kleiner Pool zur Erfrischung einlädt.

Nur bei den niedlichen Affen ist Vorsicht geboten: Sie sind nicht nur ungeheuer neugierig, sondern lieben es, das Brot vom Teller zu klauen. Die anderen Tiere der Wildnis sind daran gewöhnt, von Singita-Gästen beobachtet und fotografiert zu werden. Im Naturreservat Sabi Sand haben sie im Lauf der Jahre ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut zu den offenen Jeeps, die frühmorgens und abends durch den Busch kreuzen. Sie sehen die fremdartigen Maschinen als lärmende, aber ungefährliche Wesen. Löwen umringen den Jeep völlig unbeeindruckt. Sollte jedoch einer der Passagiere aussteigen, dann wäre ihr Interesse sofort sehr groß, erklärt unser Führer, bevor er an einer sicheren Stelle Halt macht, um Kaffee, Rooibos-Tee, Kekse und Obst zu servieren. Luxus pur.

So ähnlich muss es gewesen sein im Paradies, bevor Adam und Eva verjagt wurden: angstfreies Leben inmitten der Natur, umgeben von friedlichen Kreaturen und immergrünen Pflanzen, deren Blätter, Blüten und Wurzeln heilende Kräfte bergen. Singita sorgt dabei für allen Komfort, den unsere Zivilisation zu bieten hat – vom Spa mit Aroma-Hamam über exquisite Kochkunst und edelste Weine, Internet fern jeder Stadt, selbst Wasserfarben für kreative Gäste gibt es. Kaum denkt man an etwas, schon wird es von einem der guten Geister bereitgestellt. Eben wie im Paradies.

Das komplette Südafrika-Special ist als e-paper verfügbar (0,19€ pro Seite).

SINGITA BOULDER LODGE
Im Sabi-Sand-Naturreservat am Rand des Krüger-Nationalparks, gut fünf Autostunden von Johannisburg entfernt. www.singita.com/lodge/singita-boulders-lodge. Flughafen: 2 Std. bis Nelspruit (bei Mbobela). 10 Min. zum Privatflughafen auf dem Singita-Areal. Eine Übernachtung in der Bush-Suite ab 1380 Euro pro Person inklusive Essen und Getränken, Safaris (Auto, zu Fuß oder Fahrrad) und Transport zum Singita-Flughafen.

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