Kismet Yogastyle: Mit Power-Yoga in den Frühling

Um im Frühling so richtig durchstarten zu können, braucht der Körper Energie. Die beiden Yoginis Eva und Beate stellen für Kismet Yogastyle ihre Top 5 Übungen vor, die stärken und für Flexibilität sorgen. Wer viel unterwegs ist, kann diese Übungen auch problemlos im Hotelzimmer ausführen. Sylvia Daun, die Gründerin von Kismet Yogastyle, arbeitete früher erfolgreich im Business Development, bis sie diesen Job aufgab, um ein Jahr durch Asien zu reisen und ihren Traum von fairer, nachhaltiger und gleichzeitig stylischer Yogamode zu verwirklichen. Heute lädt sie mit einer regelmäßigen Yoga-Praxis ihre Akkus auf: Yoga bringt Ausgeglichenheit und gute Laune in unseren stressigen Alltag.

Am Besten zu Beginn mit 5 Sonnengrüßen aufwärmen. Dann geht’s sanft los mit einem Hüftöffner.

Übung 1: Baddhakonasana

Auf den Boden oder auf eine Decke setzen (gerne auch gegen die Wand gerade aufrichten) die Knie anwinkeln und langsam nach außen fallen lassen. Dann die Fußflächen zusammen bringen und so nah wie möglich an den Körper ziehen. Atme möglichst langsam ein und aus und konzentriere dich auf das Ziehen in den Oberschenkelinnenseiten. Als Variation langsam das Becken kreisen lassen oder den Rücken abwechselnd abrunden und wieder aufrichten. Diese Übung ist entspannend und erdend.

 Übung 2: Knie zur Stirn

Ausgangslage ist der herabschauende Hund, Blick ist nach unten gerichtet. Den Rücken rund machen und das linke Bein nach vorne führen, mit dem rechten Fuß auf die Zehenspitzen stellen. Aus der Kraft des rechten Oberschenkels heraus das Gesäß so weit wie möglich nach oben drücken. Die Schultern werden dabei über die Handgelenke geschoben, oberer Rücken und Core-Muskeln sind angespannt, den Bauchnabel nach innen ziehen. Das Kinn Richtung Brustbein führen, sodass das linke Knie die Stirn berührt. Diese Übung ist besonders effektiv zur Stärkung der Bauch-, Oberschenkel- und Armmuskulatur.

 Übung 3: Wild Thing

Ausgangsposition ist erneut der herabschauende Hund. Das rechte Bein nach hinten und oben strecken. Beim nächsten Ausatmen dieses Bein beugen und die Hüfte öffnen, das Gewicht verlagert sich auf die linke Hand und auf die Außenkante des linken Fußes. Ausatmen und dabei den Körper drehend öffnen, bis der rechte Fußballen den Boden berührt. Die Bewegung wird vollendet, indem Du den rechten Arm hinter den Kopf streckst, die Hüfte nach oben ziehen und den Blick an die Decke richten. Das Gefühl von Kraft und Freiheit stellt sich ein. Zudem beansprucht die Übung mehrere verschiedene Körperpartien: Hüftbeuger, Gesäß- und Beinmuskulatur sowie Brust, Schultern und Rücken.

 Übung 4: Camel Pose

Aufgewärmt durch die vorgehende Übung kommen wir in die Camel Pose. Beginnend im Kniestand die Füße aufstellen, Hüfte anspannen, Bauchnabel nach innen ziehen und langsam nach hinten lehnen, bis die Hände die Fersen berühren. Nun die Hände gegen die Füße drücken und das Brustbein Richtung Decke schieben. Die Dehnung einige Atemzüge lang halten, dann einen Arm Richtung Decke strecken und sich allmählich, wie an einem Seil, in aufrechte Position hangeln. Danach auf die Fersen setzen und entspannen. Die Übung beansprucht nicht nur alle Muskeln der Körpervorderseite, sondern regt außerdem den Stoffwechsel an und unterstützt die Atmung.

Übung 5: Wall-Stand

Der herabschauende Hund ist auch hier die Ausgangsposition, die Fersen sollten dabei eine Wand berühren. Mit den Händen etwa 30 cm rückwärts zur Wand hin bewegen, dann langsam mit den Füßen die Wand hochlaufen, bis die Beine parallel zum Boden sind. Das Gewicht wird nun von den Schultern getragen, der Bauch ist gespannt. Achte auf einen geraden Rücken! Der Schwierigkeitsgrad steigt, wenn die Knie nun im Wechsel gebeugt und gestreckt werden. Die Übung stärkt Oberkörper und Gleichgewichtsgefühl und regt außerdem die Durchblutung an.

Die Übungen können einmal oder mehrmals hintereinander als regelmäßiges Workout durchgeführt werden. Schon nach kurzer Zeit fühlt sich der Körper stärker und fitter an. Am Besten vorher immer mit ein paar Sonnengrüßen aufwärmen. Ob morgens direkt nach dem Aufstehen, um die Power für alle anstehenden Aufgaben zu aktivieren, oder später am Tag, um dem Nachmittagstief zu entkommen.

Weitere Infos: www.kismet-yogastyle.com

WERBUNG