Mit der Costa neoRomantica ganz entspannt auf hoher See

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Eine Kreuzfahrt ist entschleunigtes Reisen. Stress und Sorgen bleiben an Land zurück, mit gemächlichen 20 Knoten Höchstgeschwindigkeit entfernt man sich vom Alltag und gewinnt neue Perspektiven. SPA inside hat die Costa neoRomantica getestet.

Im Januar auf Kreuzfahrt durchs Mittelmeer? Zugegeben, die Reisezeit ist etwas ungewöhnlich, hat aber ihre Reize. Vom nasskalten Frankfurt geht es im Flieger nach Mailand und dort mit dem Shuttle-Bus der Costa-Kreuzfahrten ins immerhin schon sonnige und wärmere Savona an der ligurischen Küste. Im nach Genua und La Spezia drittgrößten Hafen der Region, betrete ich die Costa neoRomantica auf ihrer Tour Richtung Griechenland. Die „Schätze des Östlichen Mittelmeers“ gilt es zu entdecken: Neapel, Kalamata, Nauplia, Volos, Piräus/Athen, Trapani, Marseille und dort jeweils die interessantesten historischen Stätten. Zeit dafür gibt es auf dieser Tour genug: 12 Tage. Das ist Programm und spiegelt auch das „Slow Cruise“-Konzept dieses Schiff es wider: Mehr Ruhe, mehr Individualität und Flexibilität versprechen ein noch intensiveres Urlaubserlebnis ganz nach den eigenen Bedürfnissen und dem eigenen Rhythmus. Speziell entwickelte Landausflüge runden das neue Konzept ab. Wer also non-stop Entertainment, Action und Halligalli an Bord und aufregende Abenteuer an Land sucht, wird hier enttäuscht werden.

Ein Spa der Extraklasse
Die Costa neoRomantica zählt mit 798 Kabinen eher zu den kleineren Kreuzfahrtschiffen. Und das ist auch gut so. So kann man das kulinarische Angebot und vor allem das des Wellness-Areals in vollen Zügen genießen. Highlight und Herz der Costa neoRomantica ist eindeutig das Samsara Spa. Allerdings muss man für den Zutritt zum Spa eine Tagespauschale von 35 Euro be-zahlen, oder man nimmt gleich ein Ticket für die gesamte Reise für 140 Euro. Dann kann man von 8 bis 22 Uhr das gesamte Angebot nutzen. 4400 m² über Deck 8 und Deck 9 stehen den Gästen zur Entspannung und fürs Workout auf neuesten TechnoGym-Geräten zur Verfügung. Sehr schön sind das private Rasul-Dampfbad und das VIP-Spa. Unempfindliche setzen sich mutig in den Glacier, den Eisraum. Was sich unbedingt lohnt, ist eine Behandlung zu buchen (extra). Die ist ja an sich schon äußerst wohltuend. Auf einem Schiff ist sie es erst recht. Das sanfte Schaukeln und das leise sonore Brummen des Schiffsmotors sind unschlagbare Entschleuniger. Spa-Managerin Bianca, eine quirlige sympathische Italienerin, erzählt mir, dass „Samsara“ ein Wort aus dem Sanskrit ist und Tempel bedeutet. In ihrem Tempel des Wohlbefindens orientiert man sich, was die Treatments betrifft, am Prinzip der drei Lebensenergien, der Doshas. Begrüßt werden Gäste mit einem freundlichen „Namaste“, das viele sicher vom Yoga kennen. Dann beginnt die Behandlung mit einem „Touch of Shanti“. Das bedeutet, der Gast wird mit einem Fußbad und einer Massage der Energiepunkte auf die Behandlung eingestimmt. „Das öffnet und lässt die Energie fließen“, sagt Bianca. Außer einer Vielzahl an Beautyanwendungen, Massagen und Bodytreatments bietet das Spa Mani- und Pedicure an sowie einen Friseur. Frau will ja schließlich schön sein für die Abendveranstaltung. Dafür wirft sie sich dann ins Cocktail- Kleid oder die elegante Abendrobe (wer will) und lässt sich galant übers Parkett führen. Da staunt man nur so, wie ausdauernd manche sind. (sch)

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